Open Space: Präsentationen eigene Praxis

Im Rahmen der Open Spaces hatten die Mitwirkenden Gelegenheit, den Kolleg*innen die eigene Praxis näher zu bringen und so gemeinsame Interessensschwerpunkte und potenzielle Tandem-/ Teampartner*innen auszumachen. Eine der Beteiligten stimmte uns mit einem künstlerisch-edukativen Warm-up in mögliche Formen der Zusammenarbeit ein: Aufgabe war es, zu zweit eine Zeichnung zu erstellen, ohne sich dabei mit Worten zu verständigen. Eine weitere Warm-up-Übung, die eine Mitwirkende anleitete, bestand darin, mit verbundenen Augen Alltagsgegenstände haptisch wahrzunehmen, zu imaginieren und schließlich zu enträtseln.
Die vorgestellten Praxen unterschieden sich ebenso wie die gewählten Präsentationsformen: Eine Lehrperson strukturierte ihren Input als Unterrichtssituation in Form einer gemeinsamen Bildbetrachtung. Eine andere aktivierte die Gruppe über eine Partner*innenarbeit, bei der wir in nur 15 Minuten beispielhaft verschiedene Phasen einer Unterrichtsstunde durchliefen. Eine Künstlerin machte entlang ihrer Website die Verzahnung der künstlerischen Praxis mit ihrer Biografie nachvollziehbar, während eine andere der Gruppe mit einer Spoken Word-Performance einen Eindruck ihrer Arbeit vermittelte. Eine andere Künstlerin ließ uns mittels eines selbst kuratierten Hörmitschnitts, der nahtlos von experimenteller Musik über eigene Lieder bis zum Radio-Podcast reichte, an ihrer Praxiswelt teilhaben. Ein weiterer Künstler gewährte Einblicke in seine Multimedia-Arbeit in Form von Performance/Theater, Video und Lyrik. Darüber hinaus organisierten zwei Mitwirkenden (die als Kolleginnen im selben Kunstraum zusammenarbeiten) ein informelles Pick-NIK, um sich über künstlerisch-edukative Praxen, Methoden und Diskurse auszutauschen. Schließlich präsentierte eine Lehrerin Theaterangebote und -ansätze, die sie an ihrer Schule und auch in anderen Kontexten mit Jugendlichen veranstaltet.
Der Gruppenfindungsprozess beschäftigte uns weiter: Einige Präsentationen warfen Fragen zu Formen der Zusammenarbeit und zu divergierenden Erwartungen der Beteiligten an die Fortbildung und deren Ziele auf. (de/ad)

Termine:
Freitag, den 25. November 2016, 10 - 18 Uhr;
Freitag, den 9. Dezember 2016, 10 - 18 Uhr;
Mittwoch, den 18. Januar 2017, 14:30 - 18:30 Uhr;
Mittwoch, den 1. März 2017, 14:30 - 18:30 Uhr